Archive for November 2010

Bei meinen letzten Läufen durch den Olympiapark, ist mir eine lange weiße Linie, die sich durch den Olympiapark schlängelte aufgefallen. Das kann ja eigentlich nur eine Wegmarkierung sein, aber von welcher Veranstaltung?   Ist es gar ein Lauf, von dem ich nix weiß? Ein bisschen im Netz gegoogelt brachte schnell Licht ins Dunkle. Die ZHS (Zentraler Hochschulsport München) Veranstaltet alljährlich eine Cross-Lauf Serie bestehend aus 5 Läufen über 7,4km durch den Olympiapark.

-Wäre das was für mich?-  Mittwochs steht eh Tempotraining auf dem Plan, da kann ich statt Intervalltraining auch mal eine schnellere Einheit durch den Olympiapark einbauen. -versuchen kann ich es ja mal-.

Also bin ich  um ca. 18:30 locker zum aufwärmen, 3km zum ZHS Gelände gejoggt, und habe mich angemeldet. Ich war relativ früh dran, und konnte die anderen Teilnehmer beim Aufwärmen beobachten. Da kamen erste Zweifel auf. Bin  ich hier richtig? Ist das nicht vielleicht eine Klasse  zu hoch für mich? Da wurde gedehnt, gestretcht, gesprintet, sah alles sehr professionell aus. Insgesammt 59 Läufer und Läuferinnen sind schließlich an den Start gegangen, hauptsächlich Jungvolk (Sportstudenten ?), wobei ich nicht der älteste war.

Kurz nach 19 Uhr gings  los, der sportliche Leiter richte noch ein kurzes Wort an die Teilnehmer und mahnte zur Rücksichtname  gegenüber Fußgängern, da am selben Abend in der Olympiahalle eine Veranstaltung statt fand, deren Besucherstrom wir wohl kreuzen würden.

-Start-

Binnen zehntel Sekunden stehe ich alleine an der Startlinie, das Feld prescht auf der Tartanbahn davon. Ich zockel mit ein paar wenigen, die den Start genauso verpasst haben wie ich, dem Feld hinterher. In der ersten Kurve stelle ich fest, dass ich meine Handschuhe (es hatte ca. 2C°)  heute wohl nicht mehr brauchen würde, und warf sie an den Rand der Bahn.  Kurz vor der zweiten Kurve überholte mich der letzte Läufer.

-LETZTER,  Jetzt schon!!! –

Kurz überlege ich, ob ich die Runde einfach zu ende laufen soll und mich dann still und heimlich verkrümeln soll. Aber nein, wer wird denn da aufgeben wollen…, also folge ich dem letzen Läufer, der von der Bahn über eine glitschige Wiese das ZHS Geländer Richtung Olympiapark verlässt. Jetzt nur nicht den Anschluss verlieren, ich weiß ja überhaupt nicht wo es lang geht. Es kommt die erste leichte Steigung, auf der ich einen Läufer überholen kann, wobei ich nicht weiß ob der überhaupt zur Gruppe gehört. Der Weg führt über die große Fußgängerbrücke über den Mittleren Ring Richtung Olymiastadion. Hinter dem Olympiastadion quellen aus einem schmalen Weg die Besuchermassen, die zum Simply Red Konzert pilgern, dort muss ich lang, der Weg ist ca. 3 Meter breit, da wirds eng. Ich komme aber erstaunlich gut durch diese hohle Gasse, die Fußgänger sind noch völlig verschreckt von der wilden Meute die kurz vor mir hier durchgeprescht ist und hält sich noch brav auf der rechten Seite.  Hinterm Stadion geht es entlang der Parkharfe  im Slalom durch die entgegenkommenden Konzertbesucher, in Richtung Olympic Sprit, dem ehemaligen Radstadion, mittlerweile  hat mich das Feld komplett abgehängt, ich sehe keinen Läufer mehr vor mir.

Strecke des ZHS-Cross Laufes


Dann geht es Richtung Olympiaberg. -War ja klar, dass die bei einem Crosslauf über den Olympiaberg laufen-. In zwei Serpentien geht es hinauf,  langsam kämpfe ich mich an einen Läufer heran, und kann ihn sogar in der Steigung überholen, gehört wahrscheinlich auch nicht zur Gruppe.

Ich merke wie sich mein rechter Schnürsenkel lockert, jetzt bloß nicht anhalten, alte BMW-Fahrer Weisheit, niemals (im Winter) am Berg anhalten, da kommst Du alleine nicht mehr weg. Ich kämpfe mich weiter den Weg zum Sattel hoch, -hoffentlich gehts nicht über das Kopfsteinpflaster zum Gipfel-. Die Wegmarkierung führt aber entlang der Olympia-Alm (ein kleiner Biergarten) wieder langsam nach unten. Bei der ersten Bank, die am Wegesrand kommt, bleibe ich kurz stehen und binde meinen Schuh (mit Doppel-Doppel-Knoten). Ich überlege ob ich hier einfach sitzenbleiben soll, aber von hinten schließt ein Läufer auf,  -weiter, du bist also  nicht Letzter-. An der Olympia-Alm kommt mir der Führungsläufer entgegen.

– Hurra, wir laufen zweimal über den Berg !!! –

Die Strecke führt also in einer Schleife zweimal über den Oly-Berg. Beim Bergablaufen, und dem anschließenden kurzen, flachen Stück versuche ich etwas Kraft für den nächsten Aufstieg zu sammeln.   Viel Zeit bleibt nicht,  mein Puls hat sich nicht wirklich beruhigt, da geht es schon wieder nach oben. Wieder in Höhe der Olympia-Alm befinde ich mich deutlich im roten Drehzahlbereich, noch ein kurzes Stück zum Sattel, dann gehts die Serpentienen wieder nach unten und zurück zum ZHS Stadion. Bin gespannt was in der engen Gasse hinterm Olympiastadion los ist, schließlich komme ich jetzt von hinten. Ohne zu Rempeln habe ich die enge Passage hinter mich gebracht, aber der kurze Anstieg zur Olympia-Halle hat Körner gekostet, ein Endspurt muss heute wohl ausfallen.

Der Weg biegt wieder über einen schlüpfrigen Pfad Richtung ZHS ab,  ich qualifizere noch schnell meinen rechten Schuh (der mit dem Doppelknoten) für Miss Monsters Schlamm Contest, indem ich diesen knöcheltief in einer Matsch-Laub-Wasser Lache versenke.

Zurück auf der Tartanbahn, noch 300 Meter zu laufen, von hinten nähern sich zwei Schatten, die  im Schein der Scheinwerfer  größer werden, ich spüre den Atem der Verfolger im Nacken, lauf du Sau, du wirst hier jetzt nicht Letzter! Ich durchstöbere meine Kohlenhydratspeicher nach etwas brennbarem, nix zu finden, hätte ich heute früh doch nur das angebissene Nutella-Brot meiner Tochter aufgegessen.  Zähne zusammen beißen noch 100, 50, 20, 5 .., kurz bevor es mir den Stöpsel raushaut, überquere ich die Ziellinie.

– Geschafft ich bin nicht Letzter !!! –

Bis ich wieder zu Atem komme, habe ich meine Verfolger aus den Augen vorloren um mich für das Finsh bzw. den Vortritt zu bedanken.

Im Ziel bietet sich mir der gewohnte Anblick, die ersten kommen vom Duschen, bzw. sind schon umgezogen, aber es ist noch warmer Zitronentee da!

-Hm- Lecker-.

Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, wie komme ich nach hause?

– T A X I –

Für alle Zahlen Freaks, hier die Details zum Lauf: -timekiller- @ ZHS-Lauf-


Gestern stand wieder einmal Intervall Training auf dem Plan. Ich laufe dabei meist 2 km locker Richtung Park, und beginne dann mit meinen Intervallen. Entweder laufe ich 8x 500 Meter  mit 500 Meter Trab/Jogging Pausen dazwischen oder ich mache 10 x 400 Meter mit 400 Meter Trab/Jogging.  Da es jetzt immer schon dunkel ist, wenn ich laufe, habe ich mal meinen Garmin Forrunner 31oXT programmiert, dass er piepsen soll, wenn meine Aufwärmstrecke vorbei ist und ich Gas geben sollte.  Da ich schon mal dabei war, habe ich gleich mal die Soll-Werte für die Geschwindigkeit der schnellen Abschnitte programmiert.  Soweit so gut.

Als ich meinen Aufwärmabschnitt absolviert hatte, piepste und brummte die Uhr brav zum Signal  das Tempo anzuziehen. Nach wenigen Augenblicken brummt und piepst die Uhr jedoch schon wieder, wie? Schon fertig? Das waren gerade mal 100 Meter… . Wie ich noch überlege was mir die Uhr sagen will, piepst und rüttelt es schon wieder am Handgelenk, diesmal in einem anderen Piepstakt…, so geht das noch einige male, bis dann das Finale Brummen kommt und die Ruhephase eingeläutet wird.  Während der Trabpause habe ich Zeit nachzudenken was mir meine Uhr sagen will. Ich denke, es wird angepiepst, wenn ich den Trainingsbereich komme, bzw. wenn ich ihn verlasse. Mal drauf achten was im Display eingeblendet wird wenns wieder losgeht.

Nächster Abschnitt, wieder piepsen und brummen zum Start, irgendwann vibriert es dann wieder am Arm, aber ich kann beim besten willen nicht lesen was im Display erscheint. Schließlich bin ich hier am rennen, außerdem ist es dunkel. OK, ignorieren und weiterlaufen.  – so geht das 8 Intervalle lang –

Mittlerweile errege ich Aufsehen, im Olympiapark ist man ja nie ganz allein, Fußgänger betrachten mich irritiert, und denken „bei dem piepsts wohl?“, Läufer schauen eher mitleidig, „na, Alarm falsch eingestellt?“, ätere Herrschaften ereifern sich über mein vermeintlich zulaut eingestellten Walkmann… – Nix wie nach Hause und Sollwerte löschen, bzw. Bereich vergrößern 4:15 – 4:30 war dann vielleicht doch etwas zu ambitioniert.

So ist das mit den Erungenschaften der Technik, die Technik ist immer nur so gut wie seine Bediener 🙂

Meinen langen Lauf habe ich diese Woche am Montag Vormittag gemacht, die Route führte mich auf einem Rundkurs durch den Allacher Forst.  Auf dem Hinweg kamen mir zwei Jogger (im Mittelalter ca.45 ) entgegen, die sich während ihres lockeren Laufes unterhielten. Ich grüßte kurz, was mit einem freundlichen Nicken quittiert wurde. Auf dem Rückweg begegnete ich den Beiden nochmals. Man lächelte, da man sich wieder erkannte.   Der Laufstil der beiden beindruckte mich, da es locker und leicht aussah, kein Anzeichen von Anstrengung, sie wirkten als ob sie gerade erst losgelaufen wären. Gefolgt wurden die Beiden von einem jüngeren Herren, der mit hochrotem Kopf hinter den beiden herhechelte, aber keine Chance hatte die Beiden einzuholen. Der Gute wirkte als ob er auf der Flucht wäre…

Bass erstaunt war ich , als hinter der nächsten Wegbiegung ein Polizeiwagen auftauchte der die Gruppe scheinbar verfolgte…

Aber es war nur die Hundestaffel, die Rex, Hasso & Co zum Gassi gehen ausfuhren.

Sonntags hat der Familienrat beschlossen, in die Berge zu fahren. Spitzen Idee, haben sich wohl auch 90% aller Münchner gedacht, daher standen wir dann auch locker eine Stunde Richtung Tegernsee im Stau. Eigentlich wollten wir zur Erzherzog-Johann-Klause wandern, aber wie gesagt, wir sind nicht mal bis Tegernsee gekommen. Etwas entnervt (Papa, wann sind wir enlich daaaa…) bin ich dann zum Schliersee ausgewichen, und wir sind ganz schlicht um den See gelaufen.

Während meine Frauen den See dekorierten blickte ich sehnsüchtig den Läufern nach, ich war sogar auf die Walker neidisch, die sich etwas zügiger (als wir) um den See bewegten.

-Ich will auch-

Die Runde um den Schliersee hat ca 7,5 km, und eigentlich keine nennenswerten Steigungen. An der Südspitze des Sees stehen genügend Parkplätze zur Verfügung,  am Westufer führt der Weg direkt am See entlang, im Nord-Westen ist dann der Bahndamm der BOB dazwischen, aber man hat immer noch eine gute Sicht und die BOB fährt nicht zu oft.  Im Osten geht der Weg an der Uferpromenande von Schliersse, und dann an der Straße (Gehweg) entlang. Hier ist es Sonntags sehr voll, da ist eigentlich kein zügiges Laufen möglich, hier sollte man als Läufer lieber die Straßenseite wechseln, aber nicht von der Autokolonne überrollen lassen, die sich fortwährend durch den Ort schiebt (es ändert sich hier nur die Richtung, je nach Tageszeit) . Nach dem Ort führt wieder der Fussweg direkt am See entlang zum Ausgangspunkt.

Nachdem wir in 3! Stunden um den See gewackelt sind, stellten wir uns wieder in den Stau zurück nach München. Um 19:00 Uhr waren wir dann endlich wieder zuhause.

So, jetzt schlägt meine Stunde, ich wollte  ja noch einen langen Lauf machen…

„Aber Papa, du wolltest doch noch mit mir Lego-Spielen, du hast es mir versprochen“, krähte es aus dem Kinderzimmer, als ich mich gerade fertig machen wollte.

-Mist, dies Gör vergisst auch garnix..-

.- OK, OK, lass uns Lego spielen -.

Ich hab mir dann ein prima  Leichtathletikstadion gebaut,  da habe ich meine Legomännchen Intervalltraining auf der Bahn laufen lassen…

–  ja schneller,  das habe ich schon flotter gesehen,

…lauf Forrest lauf..

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Familie,  am Samstag musste ich zum Tag der offenen Türe der Balettschule meiner Tochter, und das bei sonnigen bzw. föhnigen 20 C. -Heul-, ich will doch dieses Wochenende noch einen langen Lauf von mindesten 1:30h machen, das wären ja geradezu ideale Bedingungen… .

Und ich sitze hier bei den hüpfenden Flöhen fest. – Wobei, ich habe bei einer „Jetzt machen mal alle mit“- Stepptanz Übung festgestellt, dass der ein oder andere  Schritt gut die Waden und Schienbeinmuskulatur trainieren könnte.  Mal sehen, vielleicht nehme ich das in mein Kraft-Training auf.., bin gespannt was die Nachbarn dazu sagen werden, wenn es zukünftig bei uns klappert, klackert und  poltert.

Gegen 16:00 Uhr kam dann die ersehnte Erlösung bzw. Ablösung in Gestalt meiner Frau die Ihre Einkäufe erledigt hatte. Also nix wie nach hause und in die Kunstfaser gestopft, um noch ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen, bei meinem üblichen Lauf durch den Olympiapark. Ich war schon ein bisschen spät dran,  denn die Sonne verabschiedete sich bereits am Horizont. Da ich diese Woche noch kein „Berg-Training“ hatte, baute ich spontan einen Abstecher auf den Olympiaberg ein. Was ich nicht wusste ist, was dort für ein Auflauf bei Föhn herrscht. Unzählige Pärchen saßen eng umschlungen auf den Parkbänken bzw. blockierten knutschend den Trampelpfad neben dem groben Kopfsteinpflaster, der  zum Gipfel führt. Oben angekommen, gesellten sich zu den Pärchen noch die Fotografen (wahrscheinlich alles Singeles) mit ihren weit ausladenden Stativen, um die romantische Atmosphäre in Ihre digitalen Kästen einzusperren.

Aber ich gestehe, es war wirklich ein toller Anblick…Am Sonntag

Ich habe gestern abend noch schnell eine Tempoeinheit eingelegt, da ich die Tage davor nicht recht dazu gekommen bin. Am Dienstag war ich komplett fertig umgezogen, um dann festzustellen, dass mein Garmin 310XT komplett leer war??? Was ist denn das?  Am Wochenende hatte ich das Gerät doch erst aufgeladen? Spontane Akku Entleerung aufgrund zu hoher Luftfeuchtigkeit im Bad, oder was? OK, ein 5km Tempolauf ohne Uhr geht irgendwie nicht, also Gerät aufladen… und solange noch ein paar Mails erledigen. Nach ca. einer Stunde möchte ich dann den nächsten Versuch starten, um dann festzustellen, dass es jetzt in strömen regnet. Dann eben heute kein Triaining.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, daher habe ich gestern noch einen Versuch gestartet. Lockere 3 km in den Olympiapark getrabt zum auwärmen, dann am Marathontor etwas gedehnt und den Puls runter gefahren. Anschließend bin ich 5 flotte km auf der vom MRRC abgemessenen Strecke durch den Olympiapark gewetzt.

23:48  für 5 km ist ein gutes Ergebnis für mich. Die 3 km zurück bin ich dann wieder locker (etwas eirig) ausgelaufen.

Heute Nacht gegen 4:00 Uhr hat mich dann der Sturm Carmen  geweckt, oder jedenfalls die Geräusche die da aus unserem Garten kamen, hm das hörte sich nicht gut an. Wie schlägt sich  wohl das  Gewächshaus (ein Zelt aus Plane und jeder Menge Stangen) in dem ich meine Pflänzchen überwintern wollte, bei dem Sturm?  In den letzten Jahren gabs da nie Probleme,  allerdings ist das Zelt momentan noch leer, da die Pflanzen noch draußen stehen. – Ach das hält, ist ja mit genug Steinplatten beschwert..-. Irgendwann bin ich dann doch aufgestanden, um nachzusehen. Barfuß und mit Boxershorts und Finisher-Shirt bekleidet bin ich in den Garten um festzustellen, dass das Zelt nicht mehr da war. Aber wo ist es hin? In der Wiese, etwa 5 Meter vom ursprünglichen Standort entfernt liegen die Steinplatten, die das Zelt eigentlich beschweren sollten, aber vom Zelt, außer drei einsamen Stangen, ist nix zu sehen. Langsam wirds kalt an den Füßen, also zurück ins Wohnizmmmer und fluchs in die Laufschuhe geschlüpft die noch vor dem Sofa stehen, und zurück in den Garten um das Zelt zu suchen, schließlich kann das Zelt mit seinem Stangengerippe doch einiges an Schaden anrichten, nicht dass das Zelt gerade über den Stadtpanzer meines Nachbarn herfällt. Also wieder zurück in den Garten und in die umliegenden Gärten gelinst, aber vom Zelt keine Spur. Etwas entfernt höre ich in den Sturmpausen etwas Flattern, ich laufe ums Haus und sehe gerad noch wie das Zelt am Ende der Einfahrt zur timekiller-Ranch von einer Sturmböhe auf die Straße hinausgeweht wird. Direkt auf des Nachbarn Cayenne zu… . Nix wie hinterher, OK, nach der Tempoeinheit war das nicht ganz  so spritzig, aber  in einem fulminanten Endspurt warf ich mich unter klapperndem Getöse auf das blähende Ungetüm, noch bevor es auf die Luxuskarosse krachen konnte. Puh! So, jetzt schnell weg, bevor die Nachbarn wach werden, wenn sie das bei dem Lärm nicht ohnehin schon sind. In den Sturmpausen zerre ich das entlaufen Zelt zurück in den Garten und zerlege Waidgerecht im Garten. Die Plane und die nun etwas verbogenen Stangen stopfe ich ins Wohnzimmer und mich wieder zurück ins Bett, in dem sich mittlerweile meine Tocher M. breit gemacht hat, die bei dem Sturmgeheul nicht mehr schlafen konnte.

OK, nachdem ich das Zelt besiegt habe, werde ich auch den Kampf um die Decke gewinnen,  wobei mir hier ein Unentschieden genügt.

Ja, das ist er also, mein erster Post. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das überhaupt machen soll…

Habe ich dafür überhaupt Zeit?

Zeit ist ein ganz großes Thema bei mir, da ich davon irgendwie immer zu wenig habe, meistens verfügen andere über meine Zeit. Aber aus genau diesem Grund bin ich zum Laufen gekommen, weil ich mal ein bisschen Zeit für mich gebraucht habe.

Ich werde mich nun bemühen, immer ein bisschen Zeit für den Blog abzuknapsen, damit das hier nicht eine der vielen Blogruinen wird…

Viel Spaß

Euer Timekiller

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