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-Autsch!-, heute nehme ich die Rolltreppe, und das mache ich sonst nie.  Ich habe Muskelkater. Meine Waden sind hart wie Beton.  Gestern war schon schlimm, aber heute früh bin ich kaum die Treppen vom Schlafzimmer in die Küche runter gekommen.  Aber von vorn…

Sonntag, 6:30 Uhr: Etwas piekst mich ins Gesicht. Ich öffne ein Auge und direkt vor mir ist das Gesicht meiner Tochter. Sie flüstert wie Kinder eben flüstern: „PAPA, DU MUSST MIR HELFEN!“ –was ist los, ist was passiert?- „ES IST MUTTERTAG, DER KAFFEE IST GLEICH FERTIG, DU MUSST MIR HELFEN…“

Oh je, die Muttertags-Taskforce sucht verbündete, und das mitten in der Nacht. Letzte Woche hat die Tochter schon mal geübt und probeweise Frühstück ans elterliche Bett gebracht. Im Eifer des Gefechts hat sie beim Runterbeugen das Tablett gleich komplett ins Bett, auf den noch schlafenden Papa geworfen. Aus der  Pleite hat sie offenbar gelernt und sucht  nun kompetente Hilfe, die Wahl ist dabei ausgerechnet auf mich gefallen.

Ich muss Zeit gewinnen. „WO IST DEIN GESCHENK“ flüstert Sie, –Ich habe kein Geschenk, ist doch Deine Mama, ich bin raus aus der Nummer… Könntest Du mir nicht eins von Deinen Geschenken abgeben? lenke ich ein.  „OK, ICH BASTLE DIR NOCH EINE KARTE“ Die Tochter zieht von dannen und ich drehe mich  nochmal um. Ich versuche das Gerumpel in der Küche zu ignorieren. Kurze Zeit später piekst mich wieder etwas. Mit einer Karte werde ich wach gefächelt.  Viele Herzen sind drauf. „DU MUSST UNTERSCHREIBEN…“ –OK, ich gebe mich geschlagen, die Nachtruhe ist vorbei. Ich folge der Tochter in die Küche. Dort wartet ein perfekt vorbereitetes Frühstückstablett mit Honigbrot, Müsli, Blümchen, frischem Kaffee… -Respekt- Nicht übel-, und den Kaffee kann man sogar trinken. Wir begeben uns wieder ins Schlafzimmer und wecken die Mama, sie soll schließlich auch was von Ihrem Ehrentag haben.

Familie -timekiller- frühstückt also im Bett. Während des Frühstücks wird der Tag geplant. „Wir könnten doch heute schön in die Berge fahren“, schlägt meine Frau vor. Nö, geht nicht, ich laufe doch heute beim Halbmarathon im Olympiapark mit, entgegne ich.

>Augenrollen, der Gattin< „Da hast du aber gar nix gesagt“. „Ja wann denn?“, ich war die letzten 3 Tage auf Geschäftsreise in Leipzig und Samstags erst spät heim gekommen.  „Steht aber im Kalender“ versuche ich zu punkten. „Dann fahren wir eben danach, beeil Dich halt ein bisschen und trödel nach dem Lauf nicht so rum, dann schaffen wir  das schon.“

Eigentlich habe ich ja gar keine Lust zum Laufen und ich fühle ich ziemlich schlapp. Der Aufenthalt in Leipzig war jetzt nicht gerade der Gesundheit förderlich. Aber jetzt kann ich nicht mehr zurück.

Um kurz vor 9:00 Uhr schnappe ich mein Fahrrad und fahre in den Olympiapark. Ich hole meine Startunterlagen ab, und drehe noch eine kleine Aufwärmrunde von ca. 3 km. Ich versuche in mich hineinzuhören, ob heute was geht, aber ich höre nix. Der Körper schmollt und schweigt. –soll ich wieder heimgehen?-

Zumindest 10 km kann ich ja mal mitlaufen, das geht immer. Also stelle ich mich in den Startblock und starte um 10:05 mit ca. 2000 Läufern. Ich denke mir nicht viel und laufe einfach mal mein gewohntes  Tempo. Die erste 5km Runde in 24:45 läuft ganz OK, vielleicht ein bisschen schnell, wenn ich wirklich 21 km durchhalten will, also versuche ich mich etwas einzubremsen. Bei km 10, steht 50:20 auf der Uhr. Eigentlich habe ich keine Lust mehr; jetzt nochmal 2 Runden, -PUH!- Die Sonne brennt mittlerweile erbarmungslos. Ich nehme mal an der Verpflegungsstelle einen Becher Wasser mit. –dünne-klarsicht-Plastik-Becher- Ich drücke den Becher zusammen, sodaß ich eine Art Schnabel habe, damit ich beim Laufen besser trinken kann. –Knacks- Der Becher reißt auf, und das kostbare Nass rinnt dahin. Wenigstens wird mein Trikot etwas nass, aber Durst habe ich noch immer.   –ist die dritte Runde länger als die anderen?- Es zieht sich. Ich hab kein Bock mehr. Am Streckenrand picknicken Familien im Gras und feuern auf Plakaten, Sonja, Tina, Andi, Tino, Papa und Mama an. Wo sind eigentlich meine Fans? Die sitzen zuhause und planen womöglich die Besteigung der Zugspitze.   Soll ich aufhören? Einfach stehen bleiben? Zur Schwimmhalle muss ich ja eh zurück, also laufe ich die Runde weiter. Ich soll mich ja beeilen, es wartet der Ausflug.

Kurz vor der vierten Runde bin ich mir sicher, dass ich den Lauf abbrechen werde… doch dann erinnere ich mich, wie ich letztes Jahr bei der Winterlaufserie den Zwanziger abgebrochen habe und dann eine Woche lang schlechte Laune hatte, ja sogar das Laufen komplett aufgeben wollte. Also biege ich doch nicht in den Zielkorridor ab, und mache mich auf die vierte Runde. Alles ist besser als „DNF“. Ich versuche es nochmals mit Trinken. Diesmal gehe ich ein paar Schritte und trinke dabei vorsichtig. –ist während des Trinkens das Gehen erlaubt? Oder machen das nur Walker?- Den Rest des Bechers schütte ich mir in die Kappe. Das Gehen hat Zeit gekostet, aber die letze Runde ist eh für den Arsch. Ich schleppe mich dahin. Das bisschen Wasser hat meinen Körper auf dem schnellsten Wege wieder verlassen, wahrscheinlich ist nur eine kurze Dampfwolke aufgestiegen als ich trank. Meine Zunge klebt weiterhin am Gaumen, Wasser…

Mir fällt auf, dass manche Läufer lustige Geräusche beim Laufen machen, bei manchen klappert der Schlüssel, andere scheinen einen ganzen Beutel Münzen bei sich zu haben, wiederum andere trampeln derart laut, dass man meinen könnten sie sind im Ensemble von RiverDance.

-Oh Gott ich fantasiere…-

Das fiese am Halbmarathon im Olympiapark ist, dass man nicht nur vier elendig langweilige Runden drehen muss, sonder auch nach der vierten Runde noch nicht in den Stall darf, sondern nochmals auf eine 1,1 km Schleife geschickt wird, das ist zermürbend. Die –timekiller- Rakete lasse ich diesmal im Hangar, ich bin froh, wenn ich überhaupt ankomme, auf den letzten 500 Metern lauert noch ein letzter kurzer Anstieg, zurück zum Olympiastadion. Eine dieser Steigungen, die man sonst kaum wahr nimmt, aber im erschöpften Zustand bei jedem Schritt, länger und steiler wird. Die letzten 200 Meter lasse ich den alten Diesel ausrollen. Zielspurt machen wir das nächste mal wieder. In jämmerlichen  1:49.17 beende ich den Lauf.

Im Ziel stehen von einem Sponsor gefüllte Wasserflaschen bereit.  Die Schlange beim Erdinger Stand ist  beängstigend lange, ich habe keine Lust mich dort anzustellen, und so lege ich mich mit der Trinkflasche  ins Gras und genieße das schnöde Leitungswasser. –AHHH, LECKER-

Nachdem ich mich etwas ausgeruht habe, hole ich mir doch noch ein alkoholfreies Weißbier, soviel trödeln wird ja wohl erlaubt sein. Ich gebe mein Chip ab, und bekomme als Belohnung eine weiteres T-Shirt für meine Pyjama Kollektion.

Ohne weiteres bummeln, geht’s mit dem Radl  zurück zur Homebase, dort werde ich schon erwartet. Im Flur stehen Rucksack und die Wanderstiefel der Familie bereit.

Frau, was hast du vor? „Wir fahren nach Garmisch und fahren mit der Kabinenbahn auf den Wank, und laufen dann über die Esterbergalm wieder runter, das sind nur ca. 3 Stunden, das bekommst du doch noch hin, oder?“ Argh! Der Wank sieht harmlos aus, hat‘s aber in sich.   Ich versuche noch zu handeln. „Nix da, wer will hier im Herbst ein Marathon laufen? Also, stell Dich nicht so an, geh duschen“ spricht die Chefin.

So fahren wir nach Garmisch-Partenkirchen, und nehmen die Kabinenbahn auf den Wank. Der Ausblick auf das Zugspitzmassiv ist wirklich atemberaubend. Von dort geht es über einen schmalen steinigen Bergesteig hinunter zur Esterbergalm. Dort gibt es für die Tochter eine frische Milch und für Vati ein Bier. Ein Ettaler Klosterbier, -Uäah-, hätte ich bloß auch ne Milch genommen…

Das dicke Ende kommt aber noch, die unscheinbare Forststraße von der Alm hinunter zur Talstation entpuppt sich als wahrerer „Wadenkiller“ Der Weg ist geteert und über weite Abschnitte unglaublich steil. Das geht auf die Knie und die Waden, das wird ein schöner Muskelkater werden, soviel ist sicher.

Abends während des „Tatorts“, trage ich noch meinen Lauf in mein Trainings-Büchlein ein und stelle fest, ich war gar nicht so schlecht. Ich habe meine HM PB um gut 2 Minuten verbessert. Ein Hauch des Stolzes durchwogt mich, ehe mich die Welle des Schlafes noch auf dem Sofa erfasst und hinwegspült, hinein in eine perfekte Laufwelt, ganz ohne Schmerzen.

-leider bloß bis zum nächsten Morgen-

Es ist nicht zu fassen, ich habe null Orientierungssinn! Ich frage mich wie ich sonst  nachhause finde. Über Ostern war Familie –timekiller- bei Freunden in der Nähe von Kehl am Rhein in der Oberrheinischen Tiefebene eingeladen.  Damit die Feiertagsvöllerei nicht zu sehr auf die Form schlägt, verordnete ich mir am Sonntagmittag eine Laufeinheit. Der Gastgeber bevorzugte die Kalorien durch ein Schläfchen im Liegestuhl zu bezwingen, so zog ich alleine los. Laufschuhe hatte ich zur  Sicherheit ja mal mitgenommen, allerdings habe ich meinen Garmin zuhause gelassen.  Da der Rhein in der Nähe ist, bietet es sich an, dort auf dem Deich bis Kehl und zurück zu laufen, das wären so geschätze 10 km.  Auf der Karte sah das alles ganz einfach aus, stellte sich jedoch aufgrund des Straßenwirrwarrs des Neubaugebietes als komplizierter heraus als ich dachte.

Ich habe mich natürlich komplett verlaufen, und anfänglich nicht mal den Rhein gefunden.  Bei der wohlgemeinten Wegbeschreibung sind mir wohl ein  paar „Rechts/Links“ durcheinander gekommen, sodass ich in der völlig falschen Richtung Deutschlands längsten Fluss suchte.  Es war wie verhext. Es war Mittag,   die Sonne stand hoch am Himmel, rechts Berge, links Berge, aber was ist jetzt der Schwarzwald und was die Vogesen sind, konnte ich beim besten Willen nicht sagen. Ich hatte total die Orientierung verloren.

Da der Weg das Ziel ist, beschloss ich einfach  weiter zu laufen, ist ja im Grunde egal wohin. Zwischen zwei Ortschaften wurde ich sogar von einem einsamen Rennradfahrer gegrüßt, wahrscheinlich hatte der sich auch verfahren. Sonst habe ich auf der gesamten Strecke keinen einzigen Fußgänger getroffen, den ich hätte fragen können.  Und irgendwann war ich offensichtlich so weit vom eigentlichen Ziel entfernt, dass ich mich nicht mehr getraut habe zu fragen, außerdem fragen Männer nicht nach dem Weg…

In der Hoffnung, dass zumindest ein Quäntchen Restorientierung in mir schlummert, habe ich versucht  meine Tour so zu gestalten, dass ich einen großen Kreis laufe und Hin/Zurück Abschnitte vermeide. Ob mir das gelingen würde war ich mir bei der gesamten Einheit nicht wirklich sicher.  In Gedanken habe ich mich schon vom Taxi nachhause chauffieren sehen.   Nach 90 Minuten und vermutlich ca. 16 km war ich wieder zurück im beschaulichen Neubaugebiet und habe dann noch 5 Minuten nach dem richtigen Haus gesucht.

Am Schluss hatte ich  sogar noch den Rhein gefunden, und habe zumindest noch eine kleine Schleife über den Deich eingebaut, damit ich wenigstens sagen kann, „ja, klar war ich am Rhein, alles kein Problem!“

Ich laufe, also schwitze ich. Aber ich schwitze ganz besonders. Nicht etwa dort wo man vermuten würde, nein, ich schwitze hauptsächlich am Kopf. Dort wo andere Haarwurzeln haben, habe ich Schweißdrüsen, daher auch  die spärliche Frisur. Würde ich keine Kappe aufsetzen würde es wahrscheinlich nur so aus mir raus sprudeln, ich bin quasi ein laufender Geysir. Auf der letzten Marathonmesse habe ich mir zwei Funktionsmützchen gekauft, da meine Baumwoll Kappen schon ziemlich versifft waren.

Nun scheint jedoch die HightecTextilie meiner Schweißproduktion nicht gewachsen zu sein, sodaß ich  nach wenigen Kilometern tropfe wie ein Kieslaster.

Wahrscheinlich verursache ich durch meine Geschwindigkeit nicht genug Fahrtwind, sodaß die Suppe nicht schnell genug verdunstet  und sich so  am Schild sammelt und von dort in großen Tropfen das Weite sucht. Wäre ich auf der Flucht, ich hätte keine Chance zu entkommen, da man nur dem Rinnsal  folgen müsste den ich hinterlasse.

Im Frühjahr, jetzt, wenn  die Temperaturen steigen, mutiere ich regelrecht zum Transpirator. Zum Glück verdunstet nun auch mehr und so  bilden sich neben den Tropfen nun auch noch lustige Salzkristalle auf der Mütze.

Es nähert sich ja nun Ostern, und meine Kleine feilt schon seit Wochen an Ihrem „Wunschzettel an den Osterhasen“. Unter anderem steht da auch der  Experimentierkasten „Kristalle züchten“ vom Kosmos Verlag drauf. Da Ostern nicht Weihnachten im Frühling ist, spiele ich mit dem Gedanken für das verzogene Gör einfach meine Laufmützen zu verstecken.

Wenn ich jetzt noch mit Rotebeetesaft und Spinat experimentiere, vielleicht werden die Kristalle ja dann auch noch bunt? Versuchen kann ich es ja mal!

Ob Sie sich wohl freut?

Laufen ist toll, da brauche ich gar nicht lange drum rum zu reden, sonst würde ich den Blog hier nicht machen. Andere finden Radeln besser, weil das besser für die Gelenke ist, und man schneller unterwegs ist, außerdem gibt es da viel mehr Ausrüstung an der man Rumfrickeln kann ;-), wieder andere schwören auf Schwimmen, da dies für den Rücken und die Haltung gut sein soll. Und die wahren Sportler machen alles zusammen und nennen sich dann Triathleten.

9. MRRC Stadt-Triathlon

Der beste Einstieg in diese Disziplin ist die Teilnahme an einem Volkstriathlon. Einzeln betrachtet, stellen die Volks-Distanzen für einen Sportler keine wirkliche Herausforderung dar, 500 Meter Schwimmen, 20 KM Rad, 5 KM Laufen, das ist alles kein Problem. Wenn man das ganze hintereinander machen will, muss man dann doch ein bisschen was tun. Wie ich festgestellt habe stellt gerade die erste Disziplin – das Schwimmen- die größte Herausforderung für die meisten dar.

Am 15. Mai findet in München der 9. MRRC Stadt-Triathlon im Olympia-Park statt.

Der Stadt-Triathlon zeichnet sich aus durch:

  • Perfekte Organisation
  • Kompakt, es gibt nur eine Wechselzone
  • gut für Zuschauer geeignet (kurze Wege zwischen Schwimm, Rad und Laufstrecke)
  • Jagdstart beim Schwimmen
  • Gute und reichlich Zielverpflegung
  • Tolle Atmosphäre
  • Prima Ambiente

So verwundert es nicht, dass der Stadt-Triathlon mit ca. 1600 Teilnehmern zu den beliebtesten Tri-Veranstaltung im Raum München zählt, und die Startplätze traditionell innerhalb weniger Wochen ausgebucht sind. Auch dieses Jahr ist das Teilnehmerlimit bereits wieder erreicht, obwohl, aufgrund der Optimierung in der Wechselzone nochmals 200 zusätzliche Startplätze geschaffen wurden.

„Tja, schade“, werdet Ihr denken, „da wäre ich auch gerne dabei…“

Genau das gleiche denke ich auch! Nur dass ich einen Startplatz ergattert hatte, und nun aus drecksfamilienfestichwilldanichthinaberichmuss-Gründen nicht teilnehmen darf kann.

Daher habe ich nun einen Startplatz für den 9. Münchner Stadt-Triathlon am 15. Mai zu vergeben.

Wer Interesse hat, einfach hier melden.

So, und jetzt gehe ich in den Keller und entferne den Triathlonlenker wieder von meinem Klapprad…

Ampeln sind eine durchaus praktische und sinnvolle Erfindung. Im normalen Straßenverkehr sind die Dinger nicht wegzudenken.

Für den Läufer sind Ampeln mal eine willkommene Gelegenheit um etwas auszuruhen, mal sind sie aber störende Hindernisse, die einen guten Laufrhythmus unterbrechen.

Als Stadtläufer muss man mit diesen Dingern leben, da hilft nix.

Da ich gerne Rundkurse laufe, versuche ich „Hin und Zurück“ Abschnitte zu vermeiden auf meiner momentanen Lieblingsstrecke entlang des Moosacher Rangierbahnhofes, habe ich auf dem Rückweg bei ca. km 11, 12.5  und 14 jeweils eine Ampel. Über die erste kann ich meist drüberhuschen, da ist nicht viel los, bzw. ist die Ampel aus.  Aber bei den anderen zwei Ampeln geht das nicht. Da ich die Ampeln schon etwas im vorraus sehe, drossle ich entweder das Tempo oder gebe so richtig Gas, damit ich noch bei „Grün“ drüber komme. Jetzt klappt das allerdings nicht immer und ich muss bei „Rot“ warten. Besonders doof ist das wenn man gerade einen Ampelsprint hingelegt hat, dann aber doch zu spät dran ist.

So, und was mache ich jetzt an der Ampel?

Albern rumhoppeln, damit der Puls nicht runter geht?

-Ne, das ist eigentlich nicht mein Ding, das sieht total behämmert aus und  hat sowas „Wichtigtuerisches“-  Allerdings, wenn‘s dann weitergeht sind die Beine so wackelig, dass man die nächsten 100 Meter wie auf Eiern läuft. Ein ähnliches Gefühl hat man wenn man beim Triathlon vom Rad auf die Laufstrecke geht. Im Tri-Bereich trainiert man sogar diesen Übergang mit dem sogenannten Koppel-Training.

Frage in die Runde, wie haltet Ihr das mit den Ampeln? Rumhampeln oder lieber wackenln?

Während der Endbeschleuniger über das Nachtlaufen philosophiert, hat das ein Läufer bei München wohl falsch verstanden. Vielleicht wars ja der Legastheniker aus Garching?

Quelle: SZ-Lokalteil 4. März 2011

Jetzt aber mal ehrlich. Nackt joggen??? Abgesehen davon, dass es gestern, trotz Sonne, echt kalt war,  kann ich mir was schöneres vorstellen als nackt zu laufen? Auch nicht Nachts, da bommelt doch alles rum…

Nachtrag:

Es scheint für alles ein Forum, bzw eine Szene zu geben. Wie mir  ein bekennender Nudist offenbart hat, ist das nacktjoggen gar nicht so exotisch. Jetzt hoffe ich nur, dass das nicht zur Massenbewegung wird.

Während andere Läufer am Wochenende beim dritten Teil der Münchner Winterlaufserie Ihre Runden im Olympiapark gedreht haben, habe ich meine Startnummer verfallen lassen und bin lieber mit einem Freund zum Höhentraining nach Österreich gefahren. Am Samstag stand bei bestem Wetter Skifahren in Gargellen auf dem Programm. Sonntag früh zollte ich den Belastungen der letzten Wochen Tribut und schlief bis 11 Uhr. Da das Wetter eher trübe war, beschloss ich die Ski im Keller zu lassen und habe lieber nach einem ausgiebigen Frühstück um 15:00 Uhr die Laufschuhe geschnürt.

Lag es an der Höhe (1200 Meter) oder am Höhenprofil, ich habe die ersten Kilometer gepumpt wie ein Maikäfer, vor allem als ich auf einem abschüssigen, vereisten und dann leicht zugeschneitem Weg, unter einheimsen der Höchstnoten, eine Rutschpartie der Extraklasse hingelegt hatte. Da hätte ich gerne die Slomo gesehen, da war alles dabei … Eleganz, Körpergefühl, Grazie. Alles zusammen wäre um ein Haar ins nah gelegene Bachbett geplumpst.

Nach 5 km platzt bei mir dann meist der Knoten, und ich hätte noch den ein oder anderen Höhenmeter drangehängt, da aber mein Freund um 19:00 Uhr wieder in München sein wollte, habe ich nach 8 km Schluss gemacht. Hätte ich geahnt, dass sich unsere Abfahrt etwas verzögern sollte, hätte ich wenigstens die Zehn voll gemacht.

Nachdem ich geduscht hatte, wurde das Auto für die Abfahrt fertig gemacht. Da in der vergangen Nacht schon Schneefall angesagt war, parkte ich den Wagen relativ knapp an einer Böschung, damit der Schneepflug vorbei kann. Wie sich herausstellen sollte, parkte ich ZU knapp an der Böschung, denn beim Ausparken blieb ein Hinterreifen an einer Wurzel hängen und es ging ab jetzt weder vor noch zurück.

–erstes Beratschlagen-

OK, die Reifen drehen durch, dann müssen Ketten drauf. Leider hatte diese Aktion zur Folge, dass sich der noch freie Reifen schön tief in das Kiesbett der Schotterstraße eingefressen hat. So – jetzt steckten wir definitiv fest.

–zweites Beratschlagen-

Der Nachbar muss uns rausziehen, das kostet mich zwar minimum ein Kasten Münchner Augustier, und ich werde mir die nächsten Jahre bei jeder Gelegenheit Spott und Hohn über die Stadtleute anhören müssen, aber es hilft ja nix…

Wie gerufen, kommt der Nachbar auch schon den Kiesweg angerauscht. –kann der Hellsehen?- Nein, der muss ein Familienmitglied mit einem Allergischen Schock ins Krankenhaus bringen… -Na, da will ich mal nicht so sein, Gesundheit geht vor…-

-drittes Beratschlagen-

Wir gehen zum Bauern in der Nachbarschaft, und bitten den um Hilfe, da muss ich dann wohl auf den Kasten Bier noch Münchner Weißwürste drauflegen und es bekommt dann definitiv die gesamte Gemeinde mit, aber was soll‘s, so oft komme ich ja nicht hierher. Der Bauer hat aber keine Zeit, da er gerade beim Melken ist, und nicht weg kann, aber er leiht uns einen vernünftigen Wagenheber.

-weiteres Beratschlagen-

Wagen hochbocken, die Reifen (auf beiden Seiten) mit stabilem Material  unterfüllen, und vorsichtig aus dem Schlamassel fahren. – so der Plan-

Nach 4 Stunden und 30 Minuten waren wir dann soweit, der Wagen war wieder frei.

Im dichten Schneetreiben gings dann zurück nach München. Das Positive, der sonst übliche Stau am Pfändertunnel hat sich längst aufgelöst, und wir kamen staufrei, aber leicht verspätet um Mitternacht in München an.

Ich bin total im Arsch, meine Fitness, sollte ich jemals eine gehabt haben, ist total im Eimer. Ich bin jetzt zwei Wochen nicht gelaufen. Nicht dass ich nicht gewollt hätte, ich war auch nicht krank, nein, es lag auch nicht am übermächtigen Schweinehund. Die Diagnose lautet: Workoverload.

Die einzige nennenswerte Bewegung hatte ich Freitagmittag. Zwischen zwei Terminen, suchte ich ein schwedisches Möbelhaus auf, da ich für ein Projekt, vier große und bezahlbare Schreibtische brauche.

Da ich im Süden Münchens zu tun hatte, suchte ich die Filiale in Brunnthal auf, ein für mich neues Trainingsgelände. Die Parkplätze sind dort in unmittelbarer Nähe zum Parkour, und zwar direkt im EG der „Turnhalle“. Am Eingang holte ich mir noch ein „Leihprospekt“ um schon mal ein Blick auf die Strecke zu erhaschen, bzw. mein Ziel zu lokalisieren. Dann ging es los, fliegender Start. Mein Ziel, die Büroabteilung. Der Weg dorthin geht zunächst durch die Wohnzimmerabteilung, dann durch die Schlafzimmer. Mit forschen Schritten stürme ich durch die Gänge, immer darauf achtend, die langsam schlendernden „Beutel-Tiere“ nicht anzurempeln. Manche Teilnehmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie spontane Seitwärts-Ausfallschritte machen, um daraufhin irgendwelche „praktischen“ Kleinteile in Ihre blauen Beutel zu stopfen. Der Parkour ist ziemlich verwinkelt gesteckt, in den Spitzkehren stauen sich die bummelnden Teilnehmer, hier wähle ich lieber die schnellere Außenbahn um unbeschadet durch diese Nadelöhre zu kommen. Relativ früh erreiche ich mein erstes Etappenziel, die Büro Abteilung, schnell scanne ich die Ausstellungstücke, -Nix brauchbares dabei-, alles nur Kinderschreibtische mit maximal 160 cm x 80 cm, ist halt doch nur was für Studenten und Singles in winzigen Wohnungen-. Also weiter zum Ausgang. Wie ich feststellen sollte lag der längere Abschnitt noch vor mir. Ich kämpfe mich durch das Schranklabyrinth, vorbei an Billy, Ivar, und Co. Mein Outfit ist nicht ganz Wettkampftauglich, den Wintermantel hätte ich im Auto lassen sollen, die Schweißränder unter den Achseln wachsen zu Suppenteller großen Flecken an. –Weshalb gibt es eigentlich keine Funktions-Business Hemden?- Auf der Hälfte der Strecke ist die Verpflegungsstelle, ich blicke auf die Uhr, -habe ich soviel Zeit?- Mein Magen schreit „ICH WILL FLEISCHBÄLLCHEN“, also reihe ich mich in die Schlange ein, und entscheide mich spontan doch für eine Seezunge gefüllt mit Brokkoli und Beilagensalat. Wie ich später feststellen muss, eine recht eigenartige Kombination, aber was soll man erwarten von einem Volk, das Hauptsächlich für sein Knäckebrot und Möbeln aus Demselbigen bekannt ist. Mein Magen schmollt, „ich hab‘s ja gleich gesagt…“, Keine Zeit für weitere Diskussionen, was auf den Tisch kommt wird gegessen…

Weiter geht’s zum zweiten Abschnitt, „die Markthalle“… Irgendwo muss hier doch die Abzweigung zur verkürzten Strecke sein, aber ich finde die (geheime) Abkürzung nicht, also muss ich weiter, vorbei an Krabbeltischen angefüllt mit Kerzenständern, Tassen, und sonstigem  Deko-Krempel, anschließend durch die Hochregale des SB-Marktes, entfernt sehe ich die rettende Kassenlinie, ich beschleunige nochmals meinen Schritt, und schaffe es, in einer nie dagewesenen Durchgangzeit den IKEA-Brunnthal zu durchlaufen. Ungläubig starrt mich das Kassenpersonal an, als ich die Kassenlinie ganz ohne Kerzenständer, Teelichter, Tassen oder Badezimmervorleger überquere. Gestandene Männer, beladen mit den vollen Einkaufstaschen Ihrer Frauen nicken mir anerkennend zu. Jetzt hätte ich mir eigentlich einen Hot-Dog als Zielverpflegung verdient…, aber ich muss weiter, der nächste Termin wartet schon.

Jetzt muss ich nur noch meiner Frau beichten, dass ich bei IKEA war, und Ihr keine Teelichter mitgebracht habe, und dabei geht doch der 5 kg Vorrat im Keller langsam zur Neige.

Heute früh, bei der Lektüre des Lokalteils der Süddeutschen Zeitung, musste ich mich doch sehr wundern, aber lest selbst…

Quelle SZ-Lokalteil. 29./30 Januar 2011
Quelle SZ-Lokalteil. 29./30. Januar 2011

-???-

Was sagt man dazu? Entweder ist das ein Scherz, oder die Schülerin hat sich da eine ziemlich gewagte Ausrede einfallen lassen.  Mich würde jetzt die Rasterfahndung der Polizei interssieren? Suchen die jetzt einen  laufenden Legastheniker mit schmutzigen Händen?

In jedem Läufer scheint ein verborgener Statistiker zu stecken. Das konnte man zum Jahreswechsel auf einigen Läufer-Blogs eindrucksvoll beobachten. Ich bin da keine Ausnahme. Ich hatte schon immer einen Hang zu Zahlen. Ich kann mich erinnern, dass ich als sechsjähriger tagelang die mechanische Digitalanzeige des Radioweckers meiner Oma abgeschrieben hatte. Irgendwann, bin dann auch ich drauf gekommen, dass sich die Zahlen in einem bestimmten Muster wiederholen….

Als ich anfing zu laufen, habe ich nach den ersten erfolgreichen Geh-Versuchen, ebenfalls begonnen meine Aufzeichnungen zu machen, in der stillen Hoffnung auch hier ein Muster zu erkennen. Zuerst wurden nur Uhrzeit, Gewicht, und Dauer des Laufes notiert.  Als ich bei einem Aldi-Einkauf  eine Pulsuhr auf einem Wühltisch entdeckte, kamen  Puls, Kalorien und BMI dazu. Das alles habe ich in ein kleines Trainingsbüchlein geschrieben, das eine gewisse Ähnlichkeit zu diesem WordPress Layout hat.

Mein Trainingsbüchlein

Als ich vor einem Jahr meine ersten Laufblogs gelesen habe, stieß ich dann auf sagenhafte Diagramme und Statistiken, sogar die gelaufenen Strecken wurden da in

Karten verzeichnet. –Boah-Fantastisch, das will ich auch!!!

„Garmin Forerunner 310XT “ so hieß fortan das Wunderding von dem ich nachts träumte. Aber 300€ dafür ausgeben? Das sind ja 600 Mark! Dafür hatte ich mir früher mein erstes Auto gekauft, vollgetankt, wohlgemerkt.  Aber was soll‘s, das letzte Hemd hat keine Taschen…, also 300€ vom Haushaltsgeld abgezwackt und  über Amazon den Garmin Forerunner 310XT gekauft. Ganz heimlich habe ich die Bestellung gemacht, meine Frau hätte mich einliefern lassen, wenn Sie mitbekommen hätte, dass ich als Schwabe, mir eine Pulsuhr für 300 Ocken kaufe. Schließlich ist ja Laufen eine so günstige Sportart, bei der man außer Turnschuhen ja nix sonst braucht, so denkt jedenfalls der Laie.

Kurz vor Ostern, kam dann das Päckchen…

Gerät ausgepackt, aufgeladen, Grundeinstellungen gemacht und losgelaufen. War das eine Freude, da piepte und brummte es am Handgelenk, dass es eine reine Freude war. Irgendwann war dann der Freude genug, und ich habe den Alarm abgestellt.

Die Ernüchterung kam, als ich mir die Daten dann auf meinen Rechner spielen wollte. –nix mit CD einlegen installieren und fertig, nein! Da musste erst übers Internet eine Software runter geladen werden. Allerdings war auf der Seite, auf der man dann schließlich landete, nicht ganz klar, was braucht man denn jetzt eigentlich… (Intuitive Benutzerführung ist was anderes)

-Klick-, -Klick-, -download-, -installier- – Irgendwann hab‘s dann auch ich hinbekommen …

..und das Ergebnis im „GarminTraining Center“ sah dann nicht nach dem aus, was ich da in den Blogs gesehen hatte. -Menno!-

Wieder etwas recherchiert, so habe ich herausgefunden, dass das „Garmin Training Center“ nix taugt, man aber  die Daten in SportTracks übernehmen kann, und hier die schönen Schaubilder und die Sattelitenbilder herkommen.  So war dann auch ich zufrieden gestellt. (Mittlerweile gibt’s ja auch die online Alternative Garmin Connect , das ist ganz OK, vergleichbar mit 1-2-Sports und ähnlichem.)

Am Anfang musste ich mich noch an ein paar Eigenheiten des Garmins gewöhnen, beispielsweise, dass das Gerät seine Zeit braucht bis er den Satteliten gefunden hat, und dann auch das korrekte Datum und Uhrzeit übernimmt. Daher lege ich nun immer meine Uhr auf den Gartentisch, während ich mich umziehe, dann muss ich beim loslaufen nicht lange auf die Lokalisierung warten… Bei größeren Ortswechseln (mehrere hundert km) dauert das Sattelitensuchen dann auch mal ein bisschen länger.

Aber mit der Zeit habe ich mich mit dem Gerät arrangiert, und auch gelernt, dass man einige Angaben nicht auf die Goldwaage legen darf, so hat meine Stammstrecke beispielsweise an schlechten Tagen auch mal 100 Meter mehr? –Erdkrümmung?- . Auch die Höhenmeter scheinen komplett aus dem Reich der Fantasie zu kommen, aber das ist ja auch nicht so wichtig.

Lange Unterführungen sind auch so eine Sache, da ist natürlich Essig mit GPS, da hilft dann nur der  Schrittsensor (aber den habe ich noch nicht kalibriert (Schrittsensor kostet auch extra (ca. 100€)), da kommen dann auch recht komische Werte raus, meist wird die Strecke  länger, wobei man auf diesen Abschnitten extrem schnell zu sein scheint.

Es kommt  auch schon mal vor, dass das Gerät streikt, oder man durch eine seltsame Tastenkombination alle Tasten gesperrt hat, und man dann das Gerät nicht mal mehr ausschalten kann. Aber so ist  das mit der Technik, ist halt auch nur ein Computer, und je komplexer die Dinger werden desto wunderlicher sind die Fehler …

Sonst bin ich aber mit dem Gerät voll zufrieden. Und würde mir wohl auch wieder einen kaufen. (Gesetzt den falles, der Lebenszyklus des Gerätes beträgt nicht nur 6 Monate)

Vor zwei Monaten begann dann aber mein Garmin ernsthaft rumzuspinnen. In immer kürzeren Abständen ist die Anzeige ausgestiegen, zuerst war die Anzeige zerhackt, und dann spiegelverkehrt?  -Ist dann etwas schwierig beim Laufen seinen Puls zu kontrollieren…-

-Aha-

-Spieglein, Spieglein...-

Kurz nach Weihnachten war‘s dann soweit, das Display ist komplett ausgefallen. -Super- wenn das meine Frau mitkriegt… „das teure Ding, schon kaputt!“

Jedes Produkt ist nur so gut wie sein Support, also bei Garmin Deutschland angerufen und die Probe aufs Exempel gemacht…

Die Wartezeit in der Telefonwarteschleife war erträglich, nach kurzer Zeit meldete sich auch schon eine freundliche Stimme (man bemerke, das war zwischen Weihnachten und Silvester, in der Woche hatte sogar ich frei ).

Ich erklärte dem Herren mein Problem, woraufhin ich ohne langes hin und her eine RMA und  eine Mail bekam mit Hinweisen, was im Reklamationsfalls alles einzuschicken ist. Da ich ein alter „Schachtelaufbewahrer“ bin, habe ich alles in die Originalverpackung gepackt und zur Post gebracht.

Den Silvesterlauf musste ich dann zwar wieder mit meiner alten Aldi Pulsuhr laufen, schneller wäre ich da aber mit dem Forerunner auch nicht gewesen. Laufen muss man mit den modernen Dingern ja auch immer noch selbst.

Letzte Woche, kurz vorm Crosslauf,  kam dann per UPS ein Packet von Garmin, mit einem niegelnagelneuen Forerunner 310XT. Dem beigelegten Lieferschein war nur zu entnehmen, dass das beanstandete Gerät kostenfrei ausgewechselt wurde, sonst nix. -OK, soll mir recht sein-.

Jetzt hoffe ich, dass der Totalausfall eine einmalige Ausnahme war, und wir beide noch viele gemeinsame Kilometer auf die Piste bringen,  nicht dass ich mich ganz ohne GPS in den Outbacks von München verlaufe…

Mein kleines Trainingsbüchlein führe ich übrigens immer noch, sicher ist sicher … 🙂